Review: Strike Witches
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Vorgeschichte: Vor ~zwei Monaten habe ich einen Artikel über Strike Witches gesehen und gedacht „Den Schrott schaust du dir NICHT an!“ Einige Wochen später erwähnte ein Freund (nicht animebegeistert) einen Anime mit Hexen, die Triebwerke als Beine haben und von denen einige Wehrmachtsuniformen tragen. „Das ist Strike Witches“, meinte ich und „Das können wir uns ja mal zusammen anschauen, haha!“ Haben wir. Alle 12 Episoden an einem Abend.

Strike Witches (2008) kommt von Studio GONZO mit der Zielgruppe Seinen. Genres sind Ecchi (Fan-Service wird hier groß geschrieben), Comedy, Action und Sci-Fi. Insgesamt gibt es 12 Episoden.
1939 greifen die maschinenähnlichen Neuroi die Erde an und zerstören viele Städte und ganze Länder. Die 501. Gemeinsame Fliegerkampftruppe mit ihrer Elite-Einheit, den „Strike Witches“, soll die Neuroi aufhalten. Die Strike Witches sind Hexen von überall aus der Welt, die mit „Striker Units“ ausgestattet fliegen können und dabei schwere Waffen und Magie einsetzen.

Das ist so ein richtig guter Trash-Anime; jene Art von Trash, die man genießen kann. So ziemlich jedes Klischeé, das ein Nicht-Anime-Kenner haben kann, wird erfüllt. Die Strike Witches sind allesamt junge Damen unter 20 Jahren ohne Hose und Rock. Beim Einsatz von Magie wachsen ihnen Tiermerkmale. Diese Mädchen werden mit schwerem Geschütz ausgestattet und kämpfen mit viel Explosionen gegen die Feinde. Was kann da noch fehlen?

Es werden auch nicht alle Episoden für Handlung verschwendet und so stehlen sich die Strike Witches schon mal eine ganze Episode über die Höschen. Einige Hintergrundgeschichten werden jedoch auch erzählt. Für alle 11 Hexen reicht dabei freilich die Zeit nicht und so kommen einige Charaktere zu kurz.

Perrine, ein zu kurz gekommener Charakter
Da die Damen aus allen möglichen Ländern stammen, sind sie recht verschieden in ihrer Mentalität, wobei sich da teilweise sehr an Stereotypen orientiert wurde. Erstaunlich gut sind die Deutschen – „Karlsländer“ – weggekommen. Erica wird für ihre Verdienste ausgezeichnet, Minna ist Sängerin und ihre und Getruds Vergangenheit wird sogar etwas beleuchtet.

Yey, Karlsland!
Die Story an sich ist ziemlich flach, dramatische Elemente sind vorhersehbar. Aber darum geht es nicht. Wenn man beschließt Strike Witches zu schauen, dann stellt man sich ohnehin nicht auf eine ergreifende Geschichte mit Tiefgang ein. Die Grundidee von modernisierten Hexen, die anstatt Besen mit Maschinen fliegen, finde ich auch gar nicht mal schlecht.
Liebe zum Detail: Die Strike Witches sind nach berühmten Piloten benannt und ihre Striker Units nach reellen Flugzeugen designt. Die Tiermerkmale der Hexen sind zudem meistens typisch für ihr Herkunftsland. Das Playboy-Bunny gilt in diesem Fall auch als Tier und ein Dackel ist ebenfalls unter den Damen.

Fazit. Trash-Anime mit wenig Story, dafür Unterhaltungsfaktor, vielen Pantyshots und tollen Karlsländern. Bin gespannt auf Staffel 2, die voraussichtlich diesen Herbst startet.




3 Kommentare
Oh Mann war das gut als auch noch ein BESCHISSENER MECHA/GUNDAM/IRGENDWAS AUFGETAUCHT IST !
Harter Tobac…Staffel 2 ich bin geistig wieder gefasst, du darfst kommen.
Und jetzt du