X-Factor und die Roten Augen in der Küche
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DAS da oben, also diese Folge von X-Factor war verantwortlich für ein Kindheitstrauma von mir. Als kleiner Junge habe ich die Serie mit meiner Mutter geschaut und hatte keine Probleme mit den gruseligen Geschichten. Ja, damals waren sie gruselig und heute würde ich das Adjektiv in Anführungszeichen setzen, doch die Rede ist von früher. Die Geschichte von den Roten Augen hat mir eine Heidenangst eingejagt, dass ich die Knie anzog und den Kopf darin begrub.
Damals habe ich die Auflösung – WAHR oder FALSCH? – nicht mitbekommen; stimmt nicht ganz: ich wollte sie nicht sehen. Ich mein, die hätte ja WAHR sein können! Also Mutti gefragt, obwohl mir klar war, dass sie so oder so verneinen würde.
Es wurde Zeit, sich der inneren Angst zu stellen und die Wahrheit – oder doch „Wahrheit“ – zu erfahren. Das Alter hat den Spuk stark entmystifiziert und über der Folge liegt ein Schleier von billiger Produktion. Ich habe sie nochmal gesehen, die Roten Augen, kenne die Antwort und werde trotzdem gut einschlafen können.
4 Kommentare
Wieso war mir eigentlich dieses Kindermädchen total entfallen? Hatte ich die verdrängt, weil die so gruselig ist? Die hat schon so komische Augen.
Und hätte ich mir damals die Lösung angeguckt („wahr“) denn hätte ich noch viiiiiiiiiiiiiiiel mehr Angst gehabt.
Ach ja, die Kindheitstraumata. Naja, Watership Down hab ich ja auch überlebt.
Es ist wirklich sehr schön, dass wir das jetzt alle teilen können. Trotzdem glaube ich, dass mir andere, längst verdrängte X-Factor-Geschichten mehr Angst gemacht haben.
Diese letzte Szene mit dem Kindermädchen ist wohl die filmische Freiheit, damit es gruseliger wird. Es stimmt wohl, dass Mutter und Kind Augen gesehen haben und dann auf Nachfrage von einem Selbstmord/Mord erfuhren.
Es ist wirklich nicht gruselig, nicht mehr =(
Und jetzt du