Angel Beats! – Erster Eindruck
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Die Story von Angel Beats! klingt nach einem guten Ansatz: Wer stirbt landet erst einmal in einer Schule in der Zwischenwelt. Wer sich benimmt, wird vermutlich wiedergeboren, wer nicht, halt nicht. Genau wie eine Gruppe Schüler, die zu den Waffen greift und gegen Gott rebelliert. Die selbst-erklärten Afterlife War Front entgegen stellt sich Angel, die Vorsitzende des Schülerrats und Engel.

Angel Beats! bestreitete bisher vorrangig den Weg der Komödie – leider. Dafür wurde vor allem der Umstand ausgenutzt, dass man nicht dauerhaft sterben kann. Weshalb die Studenten gleich reihenweise teils schon bizarr um die Ecke gebracht werden. Nicht makaber, aber leicht hypokritisch, da vorher noch ernst erklärt wurde, dass Schmerzen empfunden werden.
Eine erste Kostprobe von Drama gab es in Episode 2, als Yuri erzählt, warum sie Gott so hasst. Episode 3 kommt sogar größtenteils ohne Humor aus. (Den ich bisher ohnehin nicht lustig fand.) Das war die soweit beste Folge. Hoffentlich werden diese Stimmung und ernsteren Motive weiter verwendet.

Wirklich positiv aufführen muss man den Soundtrack. Nicht nur wegen dem schönen Opening My Soul, Your Beats! – aber mit Klavier ist man bei mir ja ohnehin schon auf der sicheren Seite – und dem ruhigen Ending Brave Song, sondern auch aufgrund der bisherigen beiden Insert-Songs.
Vor Episode 3 war es ein Wackelkandidat. Jetzt sieht es besser aus.
Und jetzt du