Your faithful subject

Review: Angel Beats!

Anime & Manga von Seba

Angel Beats!

Angel Beats! hat eine Länge von 13 Folgen. Genres sind Drama, Action und Romance, sowie ein wenig Comedy und Fantasy.

Die Geschichte beginnt mit Hauptperson Otonashi, der auf einem fremden Schul­gelände zu sich kommt. Er wird von Yuri begrüßt, die gerade mit einem Scharfschützengewehr auf ein anderes Mädchen zielt. Sie erklärt ihm, dass er gestorben sei und sich nun in einer Nachwelt befindet. Ungläubig geht er zu der anvisierten Person – ein Mädchen, das als Tenshi (Engel) bezeichnet wird – und fragt sie, ob er wirklich tot sei und das bedeute, dass er nicht mehr sterben könne. Sie beweist es ihm, indem sie ihn ersticht.

Angel Beats!

Kurz darauf kommt er unverletzt in der Schulkrankenstation zu sich und wird von der „Shinda Sekai Sensen“ (SSS) begrüßt, einer Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, gegen Gott und seine unfairen Wege zu rebellieren. Anführerin Yuri lädt Otonashi in die Gruppe ein.

Angel Beats!

Die ersten Folgen sind eine herbe Enttäuschung und wahre Geduldsprobe. Denn von der spannend-klingenden Inhaltsangabe lässt sich nicht viel erkennen. Stattdessen bekommt man Humor auf niedrigstem Niveau und wahllos-erscheinde Aktionen der SSS zu sehen. Aber ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnen kann, einer Serie wenigstens drei Folgen einzugestehen. Der erste Insert Song von GirlDeMo und der traurig-ernste Rückblick deren Sängerin waren bereits positive Anzeichen für den Fortverlauf.

Angel Beats!

Nachdem ich es schon nach der zweiten Folge beinahe abgebrochen hätte, bin ich wirklich froh, dann doch dabeigeblieben zu sein. Der furchtbar schlechte Humor wird weniger, die Story wird ersichtlicher und es gelingt immer mehr, einen emotionsmäßig mitzunehmen. Musik wird passend eingesetzt und so ziemlich alles – OP, ED und die Insert Songs – wissen zu gefallen. Damit hat Angel Beats! für mich zu den Highlights an neuen Serien im Frühling gezählt.

Über einen logischen Faux-pas zum Schluss, der höchstens noch mit verschiedenen Raum-Zeit-Dimensionen zu erklären ist, wollen wir einfach mal hinwegsehen.

3,5 von 53,5/5

Angel Beats!

12 Kommentare

  1. avatar Karl
    Warum nur finden die meisten Leute den Humor so schrecklich schlecht? Ich konnte meistens herzlich lachen. Und in meinen Augen hat sich die Serie voranschreitend zeitweise schlimmer schlimmer präsentiert, da fast episodisch Probleme aufgeworfen und in einer Folge wieder gelöst wurden. Da ist nicht ein roter Faden, sondern mehrer die mit Knoten aneinander gebunden wurden.
    Ansonsten bist du noch jemand, der ZakuAbumis Subs ignoriert :D
    Aber ich stimme dir auf jeden Fall in Hinsicht auf die schöne Musikuntermalung vor. Das kann er, unser Maeda. Girls Dead Monster ist eine Klasse für sich ^^
  2. avatar Seba
    Das mit dem Humor bezieht sich vor allem auf die ersten Folgen. Gerade jene, in der sie sich durch die Fallen kämpfen und einer nach dem anderen „humorvoll“ – oder auch nicht – dran glauben müssen. Mit Yuis Einführung wurde es jedoch besser und auf die letzte Hälfte möchte ich die Kritik auch gar nicht mehr beziehen.

    Hm, ja, ich schau am liebsten auf englisch. Mir macht da auch das Stille-Post-Prinzip ein wenig Sorge, da dann meist von japanisch auf englisch auf deutsch übersetzt wird. ; )
  3. avatar Twaldigas
    Habe eben dieses Artikel auf deiner Seite gefunden und nachdem ich mir diesen durchgelesen habe musste ich mir erst einmal die erste Folge angucken. Ich kann nur sagen: DANKE!
    Die erste Folge hat mir richtig gut gefallen und ich werde die Serie auf jeden Fall weiter gucken. Ich finde den Humor übrigens total klasse und hatte einiges zu lachen.

    Gruß Twaldigas
  4. avatar Seba
    Ja dann, gern geschehen!
    Und ein Danke zurück, für das Beschauen älterer Artikel. ;)
  5. avatar Twaldigas
    Habe eben die letzte Folge des Animes gesehen. Ich kann nur nochmal danke für diesen Tipp sagen. Auch wenn ich gerade vom Ende ein wenig baff bin, ein toller Anime.

    Gruß Twaldigas
  6. avatar CAS

    Über einen logischen Faux-pas zum Schluss, der höchstens noch mit verschiedenen Raum-Zeit-Dimensionen zu erklären ist, wollen wir einfach mal hinwegsehen.


    Meinst du die Reihenfolge, in der Otonashi und Kanade dort ankommen?
  7. avatar Seba
    @CAS
    Genau das.
  8. avatar CAS
    Darin sehe ich nun aber keinen Fehler. (Und wer den Anime noch nicht gesehen hat, sollte eventuell nicht weiterlesen.)

    Der Zweck dieser Zwischenwelt ist ja, dass die Menschen, die dort ankommen, ihren „Seelenfrieden“ finden, bevor sie voranschreiten, also alles loswerden, was sie noch belastet. Und bei Kanade war es nun einmal, sich bei jenem Menschen bedanken zu können. Damit sie das tun konnte, musste er auch in diese Welt geholt werden, obwohl er da eigentlich nichts verloren hatte (und _dass_ er eigentlich dort nichts verloren hatte, wird ja klar, als die Umstände gezeigt werden, unter denen er gestorben ist).

    Oben erwähnter Faux-pas ergibt sich also nur, wenn man davon ausgeht, dass Otonashi direkt nach seinem Tod dort gelandet ist.
    Meine Interpretation des gesehenen ist eher, dass er sich zwischen Tod und Erwachen auf dem Schulgelände erstmal woanders befand, und dann nur in diese Welt geholt wurde, damit Kanade sich bedanken kann; indizien dafür wären z.B. dass er sich als einziger lange Zeit nicht an sein früheres Leben oder seinen Tod erinnern kann, was darauf zurückzuführen wäre, dass das schon eine ganze Weile zurückliegt.

    Immerhin wurde nie eine Aussage darüber gemacht, wer wann gestorben, und wann in dieser Welt gelandet ist.
  9. avatar Seba
    Das würde bedeuten, jeder, der stirbt und nicht in der Schul-Zwischenwelt landet, wird nicht sofort wiedergeboren. Schwebt sozusagen erst einmal irgendwo im Nichts herum und wartet, während andere ihren Seelenfrieden suchen. Sonst wäre Otonashis Seele schon längst „weg“ gewesen, als Kanade eintraf. Denn direkt nach seinem Tod war noch nicht abzusehen, dass ihr Wunsch sich zu Bedanken sie aufhalten würde.

    Unter dieser Voraussetzung ist deine Erklärung echt nicht schlecht.
  10. avatar CAS
    Ok, dann eine Korrektur, die vielleicht besser passt:

    Nach seinem Tod _wurde_ er wiedergeboren, Kanade ist gestorben, hat ihren Frieden aber aus besagten Gründen nicht gefunden, und als Otonashis nächstes Leben zuende war, landete er erstmal da.
    Dann wäre die Erklärung für sein fehlendes Gedächtnis der, dass er zwischendurch ein ganzes neues Leben geführt hat (das er dann offensichtlich auch „glücklich“ beendete). Und dies würde außerdem erklären, warum Kanade schon so lange da war, dass die SSS-Mitglieder sie quasi zum Inventar zählten.
  11. avatar Twaldigas
    Geniale Ideen die hier zusammen kommen. Respekt! Leider wissen wir nicht was sich die Autoren dabei gedacht haben. Mich würde ja zum Beispiel auch interessieren wie die anderen Mitglieder der SSS ihren Frieden gefunden haben. Außerdem bin ich sehr auf das alternative Ende gespannt, welches ende Dezember raus kommt.

    Gruß Twaldigas
  12. avatar Seba
    @CAS
    Würde nicht gerade für den Anime sprechen, wäre das die Erklärung, auf die der Zuschauer selbst zu kommen hätte. ^^ Die erste Version mit Zeitabständen zwischen Tod und Widergeburt erscheint da naheliegender.

    @Twaldigas

    Außerdem bin ich sehr auf das alternative Ende gespannt, welches ende Dezember raus kommt.

    War mir glatt entfallen, dass es sowas noch geben wird. Ob die Alternativfassung einfach nur sein wird, dass die beiden dort bleiben? Das wäre irgendwie … langweilig. Mal schauen.

Und jetzt du

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