Erster Eindruck: Occult Academy
→ Anime & Manga
Seikimatsu Occult Gakuin oder einprägsamer: Occult Academy gehört zu den Genres Horror, Mystery und Comedy.
Es beginnt mit einer Trauerfeier auf der Waldstein-Akademie, deren Schulleiter in der vorigen Nacht das Zeitliche gesegnet hat. Mitten in der Andacht mit versammelter Schülerschar erreicht Maya, die 17-jährige Tochter des Toten, extra angereist, die Akademie. Der Herr Vater hat – das Ende nahend – eine Abschiedsnachricht aufgenommen, in der er einen magischen Spruch aufsagt um die Existenz des Übernatürlichen zu beweisen. Dabei verzettelt er sich jedoch und liest den falschen Text vor, wodurch ein Dämon von der Leiche Besitz ergreift.

Die Schüler geraten in Panik und versuchen zu fliehen; die Lehrer geraten in Panik und versuchen die Türen zu öffnen; Maya schnappt sich einen Klappstuhl und schlägt die umherfliegende, besessene Leiche ihres Vaters in den Sarg zurück. Ihr Versuch, das Geschehene als inszenierte Show zu erklären, verläuft jedoch im Sand, da der Dämon keine Ruhe geben will.
Nach einer Suchaktion, einer Axt-schwingenden Maya und einem enthauptetem Dämon ist die Lage endlich überwunden. Noch am selben Tag beansprucht sie den Sitz der Schulführung für sich, mit dem heimlichen Ziel, die Pforten der Schule für immer zu schließen. Maya hasst das Okkulte und die Schule ihres Vaters hat sich genau darauf spezialisiert.

Am Ende der ersten Episode steigt auch noch unser zweiter Protagonist – der Zeitreisende Fumiaki – vom Himmel herab. Er hat eine wichtige Mission, die ihm Maya sogar abkauft, und aufgrund von Überschneidungen in beider Pläne verbünden sie sich.
Ein paar Dinge sind mir recht bald aufgefallen. Erstens: Dieser Anime lebt stark durch Mimik. Allein wie viele verschiedene Gesichtsausdrücke Maya für „genervt“, „entsetzt“, „überrascht“ oder „wütend“ von Folge zu Folge vorführt ist sehr schön anzusehen.
Zweitens: Maya ist seit langem mal wieder eine starke, unabhängige Protagonistin ohne aufgezwungenem Niedlich- oder Sex-Appeal. Der letzte weibliche Charakter mit einer vergleichbaren Ausstrahlung, der mir in den Sinn kommt, wäre Revy aus Black Lagoon; tsuntsun reicht, kein deredere nötig oder gar erwünscht.

Vorerst-Fazit: Bisher sehr nett, wobei Zeitagent Fumiaki noch nicht viele Sympathiepunkte sammeln konnte. Das Opening gefällt, während das Ending mit diesen leichenblassen Kindern und einem unauffälligen Lied mir nicht gefällt. Sollte mir die Serie demnächst keinen Grund dagegen liefern, wird weitergeschaut.
3 Kommentare
Apropos Gesichtsausdrücke: schau mal den Soul Eater Anime, da sind die auch genial, vor allem bei Excalibur, an diesen Charackter konnte ich mich gar nicht mehr erinnern :P
What? Reden wir vom selben Excalibur?
Aber ich habe mir Occult Academy mal zu Gemüte geführt. Sehr genialer Anime und neben Sengoku Basara Ni und Shiki einer der Animes in die ich meine Hoffnungen der Season setze. (Wie konnte ich vorher nur auf HotD setzen, lol)
Und die Gesichtsausdrücke Maya’s sind wirklich genial. Sie wirkt auch dadurch irgendwie lebendiger als viele Animefiguren. Fumiaki dagegen nervt mich langsam. Bitte gebt uns sein Character Development D:
Mir widerstrebt es meist, einen Anime zu schauen, dessen Manga ich schon kenne. Aber ich werde mal zumindest die ersten Folgen anfangen. An Excalibur erinnere ich mich noch, der/das und Gesichtsausdrücke?
@Karl:
H.o.t.D. bleibt mein Favorit!
;)Moment würde ich es ihm schon positiv anrechnen, könnte er einen Löffel verbiegen.
Und jetzt du