Chimicherrychanga

[Review] Birdy the Mighty: Decode

Anime & Manga von Seba

Birdy the Mighty: Decode

GenresAction, Sci-Fi, Drama (wenig), Romance (wenig)
VorlageManga
Episoden13
StudioA1-Pictures
Jahr2008
OpeningSora von Hearts Grow (youtube.com)
EndingLet's Go Together von Afromania (youtube.com)

Plot. Weltraumpolizistin Birdy folgt der Spur gesuchter, verbrecherische Aliens auf die Erde. Als sie endlich das Versteck ausfindig machen kann, kommt es zum Kampf, in den Erdenjunge Tsutomu verwickelt wird. Versehentlich tötet Birdy ihn. Sie nimmt seine Seele in ihren Körper auf, solange sein biologischer Körper wiederhergestellt wird. Die beiden können in der Körper­form tauschen, so dass Tsutomu nicht plötzlich aus der Gesellschaft verschwindet.

Birdy the Mighty: Decode

Birdy sieht komplett wie ein Mensch aus, verhält sich auch unter Menschen so und weiß sich anzupassen. Ein Charakter mit gesundem Menschenverstand, wie eigentlich jeder in dieser Serie. Ihr Kampfanzug bedeckt gerade mal ein wenig mehr als das Nötigste, dabei handelt es sich aber auch schon um das Höchste an Freizügigkeit. Billigen Fan-Service kann man vergessen. Hat sich in den letzten zwei Jahren tatsächlich derart viel geändert?

Gleich nach den ersten Folgen verbringen Birdy und Tsutomu einige Zeit auf einem anderen Planeten. Zum Glück handelt es sich dabei um einen eher kurzen Abschnitt in der Geschichte, sonst hätte dies die Wertung heruntergezocken. Außerirdische, die nach irdischen Tieren entworfen wurden und dann teils noch derart bunt ausfallen, sind einfach nur kindlich-albern und peinlich. Zurück auf der Erde gibt es ohnehin coolere Bösewichte, als irgendwelche Hunde in Mecha-Anzügen. Brrr, es schüttelt mich.

Birdy the Mighty: Decode

In der Figur des Shyamalan findet sich ein Weiterer für meine fiktive Liste der beliebtesten Bösewichte. Irgendwo nach Oudo aus Medaka Box. Shyamalan hat nicht einmal besondere Kräfte. Er ist einfach nur intelligent, erfolgreich, sehr geschickt im Menschen manipulieren und hat vor, den Großteil der Menschheit auszulöschen, damit die natürliche Auslese uns mal weiterentwickelt. Gelegentlich hat er sogar nette Momente und adoptiert ein verwaistes Baby.

Birdy the Mighty: Decode

Abgesehen vom Ende, das Raum für eine 2. Staffel lässt, bleibt noch der ein oder andere Aspekt ungeklärt und ich rechne auch nicht damit, dass es jemals angesprochen wird. Wie funktioniert die Körperteilung von Birdy und Tsutomu? Eine Illusion ist es scheinbar nicht, denn jeder Körper reagiert ent­sprechend auf das physische Umfeld. Tsutomu kommt jedoch ohne Brille aus und kann wohl einen Teil von Birdys Kraft einsetzen. Birdy beschwert sich wiederum in einer Szene, dass sein Körper so untrainiert sei. Es ist mir nicht möglich, mir da einen Reim drauf zu machen.

Zum Ende sei noch lobend und möglichst spoilerfrei erwähnt, dass auf eine klischee­haft dramatische Rettung in wortwörtlich letzter Sekunde verzichtet wurde, obwohl(!) genau solch eine Situation vorbereitet wurde mit der Erwähnung eines Count-Downs. Nichtsdestotrotz war das Ende auch schon zwei Folgen vorher zu erahnen, was zum Teil auch dem Wissen um eine 2. Staffel geschuldet sein mag.

Fazit. Birdy zeigt die allmählich verloren-gehende Kunst des durchgängigen Plots, ohne Unterbrechung durch Strandepisoden. Es war angenehm zu schauen, darüber hinaus erscheint mir allerdings Nichts besonders nennenswert. Doch mit Staffel 2 geht es für mich demnächst weiter.

3 von 53/5


Aufmacher-Grafik: danbooru.donmai.us

7 Kommentare

  1. avatar Karl
    Irgendwie hat mich das Review jetzt nicht besonders überzeugt xD
    Der Anime wirkt wie auf FLCL Niveau, aber da er nicht von Gainax ist, habe ich meine Zweifel. Überzeug mich =D
  2. avatar Seba
    Abgesehen vom Sci-Fi-Genre kann man Birdy nicht mal ansatzweise in die Nähe von FLCL rücken. Ist so ein: Kann man schauen, muss man aber nicht gesehen haben. Es sei denn Staffel 2 wird spitze, aber das wird sich noch zeigen müssen.

    Ich bin kein Vertreter, der seine Ware loswerden will. Ich sehe mich mehr als Berater denn Überzeuger. ;) Rat: Wenn sonst Nichts ansteht, kann man mal reinschauen.
  3. avatar Alex
    Ich wüde es mir ja gerne ansehen aber Sci-Fi ist überhaupt nicht mein Fall. Wobei ich sagen muss, dass mir der Zeichenstil sehr gefällt.

    MFG Alex
  4. avatar Karl
    Danke für die Empfehlung. Dank dir habe ich mir Birdy mal angesehen und ich finde es verdammt cool. Es mag daran liegen, dass ich in der Regel nicht viel mit Science Fiction am Hut habe, aber Birdy erschien mir nie langweilig oder Klischeehaft. Im Gegenteil konnte es mich oft überraschen. Und im Gegensazu zu dir mochte ich auch den Furry Planeten. Vor allem Weegie finde ich irgendwie niedlich. Tolle Story im Großen, tolle Storys im Kleinen.
    Ich bin fast am Ende, mir fehlen nur noch drei Episoden und werde mir dann auch bei Zeiten die zweite Staffel besorgen. Ich hoffe, dass mit Nakasugi geht noch gut aus. SenkawaxNakasugi!! Eine Romanze die ich oft bei Romanzen vermisse. :(
  5. avatar Karl
    Ich hasse dich, Birdy!
    Du hast mich enttäuscht. Doppelt. :(
  6. avatar Seba
    Senkawa x Nakasugi … Ach, Mensch. :(

    Ich hasse dich, Birdy!
    Du hast mich enttäuscht. Doppelt. :(

    Bezogen auf die Serie oder den Charakter? Und warum gleich doppelt?
  7. avatar Karl
    „Bezogen auf die Serie oder den Charakter? Und warum gleich doppelt?“
    Werde zwecks spoilerei morgen einen Artikel dazu veröffentlichen. Da wirst du’s lesen. Aber, dass hat sich mir echt ins Herz gerammt. Und ich meine dabei die Serie, auch wenn ich sie nicht wirklich hasse. Wie gesagt, ich mag diese Serie wirklich, aber das Ende hat meine Mundwinkel herunter gezogen :(

Und jetzt du

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