Chimicherrychanga

Die 7 besten Openings des Frühlings ’10

Anime & Manga, Musik von Seba

Frühlings-Season fast vorbei, Sommer steht an, Zeit für einen Rückblick auf die besten Openings. Berücksichtigt wurden nicht nur jene, die ich gesehen habe, sondern nahezu alle Serien, die auf chartfags Liste standen. Ansonsten wären mir einige gute Lieder entgangen, wie ich merken musste.


Platz 7 für Giant Killing

My StoryThe Cherry Cokes. Rockig-folkiger Song. Ein Fußball-Anime, weswegen wenig Interesse meinerseits, aber Lied und Video sind sehr gut aufeinander abgestimmt.


Platz 6 für Arakawa Under the Bridge

Venus to JesusEtsuko Yakushimaru. Recht bezaubernd, das Lied. Recht hübsch, das Video. Trotz seiner schrägen Elemente, erscheint der Anime doch überaus normal. Oder ich überdenke nur, was „normal“ bedeutet, was vielleicht das Ziel der Serie ist … Naaa, so tief­greifend ist es dann doch nicht.

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Umstrukturierung

Anime & Manga, Fotografie, Informatik von Seba

Den Blog habe ich zuletzt auf einen dreiwöchentlichen Themenrhythmus umgestellt, damit ich themenbewusstere Einträge schreibe und davon auch mehr. Wie sich gezeigt hat, ging das auch ziemlich gut, die Abgrenzung hat sehr geholfen.

Als nächsten Schritt überlege ich, das Thema Me/Fotografie entfallen zu lassen. Wenn es etwas aus diesem (schwammigen) Bereich geben sollte, würde ich das einfach so einwerfen. Dann gäbe es nur noch Anime/Manga und Informatik, vielleicht dann für jeweils zwei Wochen. Dass es eine endgültige Entscheidung zwischen diesen beiden geben wird, denke ich momentan nicht, denn beide Themen machen mir doch recht viel Spaß.

Monthly Review of Strange Manga #08

Anime & Manga von Seba

Uzumaki

Uzumaki ist ein Horror-Manga, in dem ein ganzes Dorf von Spiralen heimgesucht wird. Erst harmlos als Muster in Wänden und in Wasserstrudeln zu sehen, bewegt sich alles auf die Spirale zu. Menschen verfallen in eine Obsession und können sich dem Sog nicht mehr entziehen – weder im Geiste noch körperlich.

Im Wahnsinn verkrüppelt einer der Menschen seinen eigenen Körper um den Rundungen des Vorbildes nahe zu kommen. Der Tote wird eingeäschert. Doch als die Aschewolke als schwarze Spirale in den Himmel aufsteigt, wird den Einwohner bewusst, dass hier mitnichten gerade etwas zu Ende ging, sondern im Gegenteil gerade erst anfängt. Die Spiralen bringen den Tod.

Autor und Künstler Junji Ito hat noch mehr Horror-Manga des gleichen Schlages vorzuweisen. Seine Stories wurden zum Teil verfilmt, so auch Uzumaki (Trailer, erstaunlich harmlos).

Bakemonogatari, die letzte Folge kommt im Juni

Anime & Manga von Seba

Bakemonogatari

Weiß noch wer, wie lange es her ist, dass Bakemonogatari Episode 14 erschien? Eben, ich auch nicht. In der Produktion steht man offenbar stark unter Zeitdruck, was man auch schon an manchen Folgen gemerkt hat mit ihren BLACK- und RED-Schnitten. Wobei ich diese, als künstlerisches Mittel betrachtet, irgendwo auch mochte.

Ah, long story cut short: Die 15. Folge „Tsubasa Cat – Part 5“ landet als Stream gegen Mitte Juni auf der offiziellen Seite. Die Blu-ray ist für den 28 Juli geplant.


Quelle: Anime News Network

Monthly Review of Strange Manga #07

Anime & Manga von Seba

Negativ Happy Chainsaw Edge

Negative Happy Chainsaw Edge bedient sich für den Einstieg einem alten Element: Gut gegen Böse. Die junge Eri begegnet eines Nachts dem Mann mit der Kettensäge und spürt, dass dieser das Böse verkörpern muss. Sie entdeckt urplötzlich ein übermenschliches, kämpfer­isches Talent an sich und fortan treffen sich die beiden immer wieder. Sie spürt, wo er wann ungefähr auftaucht und bekriegen sich dann bis aufs Blut bis der Mann wieder verschwindet. In diesen Kampf wird der Protagonist, ein echter Normalo, hineingezogen. Was er erst nicht will, dann doch versucht heldenhaft zu sein, kläglich scheitert und schließlich doch aus abenteuer­haftem Spaß und Zuneigung Eri begleitet.

The chainsaw man is right in front of me. A completely understandable source of all evil. That itself is my one hope.

Die Kämpfe erscheinen nie wirklich wichtig zu sein. Eri kann noch so dick auf­tragen, dass die Zukunft des Guten bedroht ist, aber dieses Ritual von warten, treffen, kämpfen, gehen ist mehr ein Synonym – eine praktische Lektion über Leben und Sterben. Am Ende bleibt das Gefühl, man habe hier eine Geschichte gelesen über zwei Teenager und wie sie ihre psycholo­gischen Probleme überwinden; völlig ohne Heldenkram und Übernatürliches.