Das Prequel zu Fate/stay night. Nun werden die Geschehnisse der Heiligen-Gral-Kämpfe von vor zehn Jahren näher beleuchtet. Der nur sehr kurze Trailer sieht bereits optisch hervorragend aus. Meine Erwartungen umfassen eine packende Story, heiße Kämpfe und einen genialen Soundtrack. Letzteres einfach nur aus dem Grund, weil ein genialer Soundtrack zu einer packenden Story und heißen Kämpfen dazugehört. Enttäuscht nicht meine künstlich hochgeschaukelten Erwartungen!
Das Wiedersehen mit Saber und Co. liegt irgendwann im Oktober.
Working’!!
Was das Apostroph denn nun im Namen zu suchen hat, will sich mir nicht erschließen. Dass es eine zweite Staffel von Working!! gibt, ist allerdings überaus erfreulich. Die erste habe ich als eine gute Komödie mit leicht exzentrischen Charakteren und einer sacht eingewobenen Liebesgeschichte – aber ohne viel Fokus hierauf – in Erinnerung. Das Opening echot auch noch ein wenig im Gehörgang. Sowas bezeichnet man wohl als „catchy“.
Die Pilotfolge (50 Minuten) von Kami-sama no Memo-chou wusste durchaus innerhalb der Norm zu gefallen. Gutes Opening und Ending, Zeichenstil in Ordnung, Vorstellung der Charaktere – wobei unser Protagonist auffallend unauffällig, um nicht zu sagen langweilig ist – und Abhandlung eines Falls. Der Fall hatte zudem eine nicht allzu glückliche Auflösung. Doch Zweierlei hat mich leider kolossal gestört.
Kamisama Dolls soll augenscheinlich eine ernste Serie sein; actionlastig und dramatisch. Dabei wechseln sich jene Teile mit Haupt-Moe-Faktor Utao, der kleinen Schwester des Protagonisten, ab. Man kann die Abschnitte förmlich spüren: Ein paar Minuten moe, Drama, wieder ein wenig moe, Action. Bisher stört mich das noch nicht, aber so lässt sich keine Story konsequent durchziehen, was dann spätestens ab Folge 5 zum Fallstrick werden könnte.
Die Kamisama Dolls selbst – jene Kampfroboter – schmecken mir auch nicht so recht. Sie wurden ungefähr so vorgestellt: In diesen abgelegenen Dörfern gibt es diese Roboter, die jeweils von einer auserwählten Person gesteuert werden können. Woher kommen die Maschinen und warum diese Geheimniskrämerei im Dorf? Bisher gibt es dazu nur ein schulterzuckendes „Weil, halt!“ Vermutlich wird das später alles noch geklärt, aber jetzt zu Beginn sieht es einfach nur nach einem x-beliebigen Vorwand aus um eine Battle-Story aufzuziehen.
Ersteindruck: Kann man schauen, sieht aber nach einem bevorstehenden 08/15-Ablauf aus. Besserung im weiteren Verlauf ist trotzdem nicht auszuschließen. Pluspunkt ist immerhin auch ein stilvolles Opening.
Ein seltsamer Pinguin-Hut aus dem Zoo-Shop belebt die unheilbare kranke Himari wieder und missbraucht sie gelegentlich als Gastkörper. Ihre Brüder Kamba und Shona erhalten vom Hut die Aufgabe, die „Pinguintrommel“ an sich zu bringen. Unterstützt werden sie dabei von drei eher unnützen Pinguinen, die nur von den Geschwistern gesehen werden können.
Diese Kurzbeschreibung klang gerade sehr seltsam. Versucht das beim Lesen entstandene Bild von der Serie um circa 30% herunterzunormalisieren.
Mawaru Penguindrum ist leicht schräg, bunt und hat Pinguine. Gerade die zweite Folge schlug stark die Comedy-Schiene ein und setzte die drei als sehr niedlich gezeichneten Pinguine durchgängig als comic relief ein. Dennoch lässt die Handlung einen tragenden Ernst nicht missen, so dass spätere Einschläge in Richtung Drama und Action nicht auszuschließen sind. Selbst wenn es mehrheitlich bei Comedy bleibt, wird diese Serie sehr wahrscheinlich zu den besseren des Sommers gehören, wenn nicht sogar die beste sein.
One Reason aus dem Anime Deadman Wonderland. Düster-cooler Stil und rockiger Sound zu guten Animationen – das weiß zu gefallen. Doch wenn man sich das OP anschaut, wird eine Qualität und Atmosphäre versprochen, die die Serie so dann leider doch nicht vorzuweisen hat. Die Serie selbst ist gut, aber eben nicht so sehr „düster-cool-rockig“.