Koe de Oshigoto! verfolge ich in Mangaform mit viel Entzücken und war entsprechend angetan von der Ankündigung, es werde eine OVA dazu geben. Kann der Anime der Vorlage gerecht werden? Ja, irgendwie schon.
Kimi no Koe (Your Voice) stammt aus dem recht hübschen Film The Place Promised In Our Early Days. Aufgrund seiner ruhigen Natur und weil es einfach so verdammt schön ist ein perfekter Kandidat für eine Endlosschleife.
Caramelldansen (Speedycake Remix) entstand aus der Erfolgskombination: Schnell abgespielter, schwedischer Pop-Song plus tanzende Anime-Charaktere. Hunderte, ach, tausende Nachahmungen folgten. Bei ohnehin gerade guter Laune wird diese noch gefördert. Oder Kopfschmerzen.
Fukkireta von Ron. Auch so eine Internetsache, die sich verselbstständigt hat, wie man an den related videos auf YouTube erahnen möchte. Normale Länge 1:30 Minuten, hier gleich auf wunderbare 10 Minuten gestreckt. Das Katzending links unten in der Ecke legt arg hypnotische Bewegungen an den Tag. Irgendwann fängt man noch dazu an, mit dem Kopf mitzuwackeln.
Das Chart gibt es schon lange, aber es ist immer noch früh genug. Hier also das Line-Up an Anime für den Winter. Leicht gekürzt auf eine Auswahl zu der ich Lust hatte etwas zu schreiben. Außerdem macht es Spaß, die Bilder zu suchen und zuzuschneiden.
Fractale
Irgendein wichtiges „Fractale System“ kollabiert und ein Junge sucht ein Mädchen und alles hängt irgendwie zusammen. Mehr Informationen konnte ich nicht auftreiben. Ein Anime ohne Manga, Light Novel oder Visual Novel als Vorlage.
Ein Anime aus den Genres Action, Romance und Drama, der eine ordentliche Geschichte vorweist und jedwede Gelegenheit für Fan-Service schulterzuckend verstreichen lässt, sowie dem, was heutzutage als „Moe“ klassifizert wird, entbehrt. Das habe ich mal wieder gebraucht, auch wenn die Serie schon ein wenig älter ist (Anfang 2006).
Die Rahmenhandlung bildet ein Kampf zwischen sieben Magiern (Masters) und ihren Dienern (Servants) um den Heiligen Gral, der erst erscheint, nachdem nur noch ein Servant übrig geblieben ist. Die Servants sind aus der Vergangenheit beschworene, epische Helden, die mit Mana aufgepowert über mehr Kraft und besondere Fähigkeiten verfügen. Die Motivation die Kämpfe zu bestreiten entsteht aus dem Versprechen heraus, dass der Gral in der Lage sein soll, jeden Wunsch zu erfüllen.