
In der Welt von The Legend of Koizumi (Mudazumo Naki Kaikaku) sind Politik und Mahjong eng verstrickt. Hauptgestalt ist der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi, wie er in aufreibenden Spielen gegen Führer anderer Länder kämpft. Dabei gilt der scheinbar akzeptierte Grundsatz: Betrügen ohne aufzufallen ist okay. Es ist auch okay, wenn man auffällt, es aber spektakulär genug umsetzt; sich dabei zum Beispiel bald selbst einäschert.
Zu den ersten Gegnern gehören: George W. Bush, „Papa“ Bush Senior, Kim Jong-Il und ein ziemlich cooler Putin. Doch ist das alles nichts weiter als ein Auftakt zu einer wahren Bedrohung, die sich jahrelang auf dem Mond eine Basis aufgebaut hat und nun zurückkehrt:

Ach ja, Papst Ratzinger als Mahjong-Überkämpfer ist auch dabei.
Ich habe von Mahjong keine Ahnung und das braucht man bei The Legend of Koizumi auch nicht. Hier geht es um den Oha-Effekt, wenn wieder eine aktuelle politische Gestalt auftaucht und eine fiktive Mahjong-Attacke herausbrüllt: Siberian Express! Blitzkrieg! Rising Sun!

Mit Invasion! Squid Girl (Shinryaku! Ika Musume) wird nach Kakerlaken nun auch ein Tintenfisch moefiziert. Jener Tintenfisch ist sauer, weil die Menschen das Meer zumüllen, und beschließt kurzerhand aus Rache das Festland zu erobern. Wie viele Menschen kann es schon geben? Doch nicht mehr als tausend! Da auch eine künftige Welteroberin klein anfangen muss, ist das erste Ziel das Restaurant am Strand. Das mit der Invasion läuft jedoch schief und Ika Musume (= Squid Girl) endet als Parttime-Jobberin.

Die erste Folge von Invasion! Squid Girl hat bei mir keinen sonderlich bleibenden Eindruck hinterlassen – bis auf das Opening, das sozusagen einprägsam schlecht ist. Das Ending ist wiederrum ganz nett. Wie so üblich werde ich mir noch ein~zwei Folgen gönnen, doch bisher hält sich die Begeisterung in Grenzen. Zumindest den Gag mit der Tintenflüssigkeit fand ich ganz nett. Es ist auch schön, dass Ikas Tentakelhaare mit eigenen tentakeligen Geräuschen unterlegt sind, selbst wenn diese eher eklig klingen; wie nasses Plastik oder wenn man am Strand auf eine Qualle tritt.

Dieser Beitrag enthält Spoiler. Wer die Folge noch sehen möchte und noch nicht hat, sollte jetzt aufhören zu lesen und erst recht nicht die Screenshots anschauen.
Mit Episodenreviews in Anime-Blogs kann ich tendentiell herzlich wenig anfangen. Wenn ich die Serie nicht schaue, interessiert mich eine Zusammenfassung der Folge nicht, und wenn ich sie schaue, dann interessiert es mich auch nicht, weil ich die Folge schließlich gesehen habe. Dennoch bin ich sehr versucht, auch mal eine Serie gebloggt zu begleiten. Diese Serie.
Panty and Stocking with Garterbelt stand ich nach der Ankündigung als Herbst-Anime erst skeptisch gegenüber, nachdem ich dann aber erfuhr, dass GAINAX das verantwortliche Studio sei, war das Interesse geweckt. Gestern war es dann so weit und die erste Folge wurde ausgestrahlt. Mit einer nicht zu leugnenden Vorfreude auf ein wohl überdrehtes und öbszönes Werk habe ich mich dem heute Nacht noch angenommen.
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Medaka Box beginnt damit, das Schülerpräsidentin Medaka Kurokami ihrem Wahlversprechen folgend einen Kasten einrichtet, in den Schüler Zettel mit Anliegen einwerfen können – die Medaka Box. Keine Aufgabe scheint unmöglich, nicht zuletzt durch die Hilfe ihres Freundes seit Kindheitstagen: Zenkichi Hitoyoshi, der von ihr mit reingezogen wurde. Was der Geschichte den besonderen Dreh gibt: Medaka ist das, was man als „abnormal“ bezeichnet. Ihre körperlichen Leistungen sind überragend und kann sie etwas noch nicht, lernt sie es durch bloßes anschauen.
Dann geschah mit dem Manga etwas, was nur auf ein drohendes Cancelation-Ende mangels Leserstimmen zurückzuführen ist: Er entwickelte sich zum Battle-Manga. Die Gegner sind ein Trupp Schüler mit ebenfalls abnormalen Fähigkeiten, die in der Klasse 13 gebündelt Teil des sogenannten Flask-Plans des nicht ganz koscheren Schuldirektors sind. Der Plan muss gestoppt werden, Medaka nimmt sich der Sache an und zieht dabei noch Normal-Mensch Zenkichi mit rein.

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Dead Leaves ist ein 50minütiger Film. Die Genres sind Comedy und viel Action.
Irgendwo in einer Wüste nahe einer Stadt kommen eine Frau und ein Mann zu Bewusstsein. Sie hat ein rotes Auge und er steckt untrennbar mit dem Kopf in einem alten Fernseher. Da beide ohne Erinnerung sind, nennen sie sich Pandy und Retro. In der Stadt versorgen sie sich erst einmal kriminell mit Kleidung und Essen und bemerken in einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, dass sie ordentlich was drauf haben. Verhaftet werden sie trotzdem und auf das Gefängnis im zerstörten Mond geschickt. Dort versuchen sie auszubrechen, erfahren grob über ihre Vergangenheit und sind Teil einer ziemlichen Metzelei.

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