Für ein wenig Atmosphäre: Aus 28 Days Later – In the House. In a Heartbeat. Das Lied wurde in der ersten Ho.t.D.-Folge eingespielt. Ein Review zum Manga hatte ich hier auch mal.
An die Highschool of the Dead-Manga-Vorlage wurde sich sehr gehalten und so entstand eine unglaublich gute Anime-Umsetzung – beurteilt anhand der ersten drei Episoden –, bereichert um das, was das ach so geduldige Papier nicht bietet: Musik. Und obwohl ich die Geschichte schon aus dem Manga kenne, schau ich sie mir Freuden noch einmal an. Ein gutes Zeichen, denn bei Fullmetal Alchemist konnte ich das zum Beispiel nicht.
Der ungefähre Plot lautet: Eine Zombieapokalypse bricht aus heiterem Himmel aus, deren Auswirkungen der Zuschauer an einer Schule beobachten darf. Einigen kämpferisch veranlagten und psychisch stabileren Schülern plus Schulkrankenschwester gelingt es, sich erst zu verbarrikadieren und dann auch das Heil in der Flucht zu suchen. Doch von so einem vagen Begriff wie „Sicherheit“ müssen sie sich verabschieden. Die gesamte Stadt, das gesamte Land, die gesamte Welt sind von der Epidemie heimgesucht.
Im Namen von JoJo’s Bizarre Adventure steckt bereits eine gute Beschreibung. Der Manga ist bizarr auf vielen Schichten, angefangen beim Zeichenstil: Zeichner und Autor Araki gibt sich viel Mühe, möglichst viele Details reinzupacken – seien es die Klamotten der Protagonisten, ein Essensgericht oder eine übelaussehende Fleischwunde. Da ist ein Anspruch auf realisitische Darstellung. Der dann aber wieder komplett zerstört wird dadurch, wie sich die Charaktere bewegen – Assoziationen mit Ballett, Modesteg und rhythmischer Sportgymnastik werden wach; würden sie dabei nur nicht so todernste Gesichter machen.
Der Artikel geht von einem mit dem CCCP (2009-09-09) installierten Media Player Classic Home Cinema aus.
Die meisten Fansub-Gruppen leisten gute Arbeit. Sie schnüren ein hübsches MKV-Paket mit Videoauflösungen von 480p oder 720p (gelegentlich tauchen sogar 1080p auf, wofür aber mein Monitor zu klein ist), dazu Audio und liebevoll gestalteten Subtitles. (Einschub kleiner Seitenhieb: Eine rundum bessere Qualität als das, was auf den offiziellen DVDs landet.) Dann möchte man sich die Folge zu Gemüte führen, aber oh Weh!, Bild und Ton und Subs sind asynchron. Nun könnte man a) Das Release einer anderen Gruppe probieren oder b) warten, bis eine korrigierte Version erscheint. Aber manches ist so trivial, das kann man mit Tesafilm und einer Büroklammer fixen.
Korrigieren der Tonspur
View → Options… dann unter Internal Filters → Audio Switcher. Den Haken bei Audio time shift (ms) setzen und einen Wert eintragen. Negative Werte, damit der Ton früher kommt, positive für später. Die Angabe erfolgt in Millisekunden, daher: 1000ms = 1s.
Durarara!! gehört den Genres Supernatural und Action an. Die Serie hat eine Länge von 24 Episoden und stammt vom Studio Brain’s Base. Der Anime beruht auf einer Romanvorlage.
Der Fokus liegt auf vier Charakteren: Der gerade nach Ikebukuro gezogene Mikado, sein bereits dort lebender Kumpel Masaomi, das Mädchen Anri und Celty – der mysteriöse „Schwarze Reiter“. In der Stadt treibt die Jugendbande „Yellow Scarves“, erkennbar an gelben Kleidungsstücken, ihr Unwesen und die farblosen „Dollars“, von denen man nichts genaues weiß, außer, dass sie exisiteren.
Angel Beats! hat eine Länge von 13 Folgen. Genres sind Drama, Action und Romance, sowie ein wenig Comedy und Fantasy.
Die Geschichte beginnt mit Hauptperson Otonashi, der auf einem fremden Schulgelände zu sich kommt. Er wird von Yuri begrüßt, die gerade mit einem Scharfschützengewehr auf ein anderes Mädchen zielt. Sie erklärt ihm, dass er gestorben sei und sich nun in einer Nachwelt befindet. Ungläubig geht er zu der anvisierten Person – ein Mädchen, das als Tenshi (Engel) bezeichnet wird – und fragt sie, ob er wirklich tot sei und das bedeute, dass er nicht mehr sterben könne. Sie beweist es ihm, indem sie ihn ersticht.
Kurz darauf kommt er unverletzt in der Schulkrankenstation zu sich und wird von der „Shinda Sekai Sensen“ (SSS) begrüßt, einer Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, gegen Gott und seine unfairen Wege zu rebellieren. Anführerin Yuri lädt Otonashi in die Gruppe ein.
Gibt es eine Liste mit Openings, sollte es auch eine für die Endings geben. Eine Reihenfolge zu finden, fiel mir recht schwer – Nur lag das leider daran, dass alles mehr oder weniger so meh war. Damit also zu einer geruhsamen Top 5.
Platz 5 für Hakuouki: Shingensumi Kitan
Kimi no Kioku – Mao. Der Anime sieht nicht so aus, als könnte er mich interessieren. Das Ending ist aber ganz nett.
Platz 4 für Durarara!!
Butterfly – On/Off. Ganz okay und Bonuspunkte vom Unterbewusstsein, weil Durarara!!
Es fiel mir sehr schwer ein Video von diesem Ending zu finden, weil diese wegen Copyright-Ansprüchen des Musik-Labels gleich wieder verschwinden. Man muss das ja auch verstehen: Der finanzielle Schaden muss unvorstellbar sein!! … Not.