Das ganzsemestrige Softwaretechnikprojekt hat gestern am Demo Day für alle Gruppen ein Ende gefunden. Jeder hat an drei Beamern sein Endprodukt vorgestellt. Der Herr Professor W. schaut sich nun bis zum nächsten Semester alles nochmal genau an und entscheidet dann, wer den Jöndhard Biffel Softwaretechnik-Wanderpreis erhält – Ruhm, Ehre, Unsterblichkeit sowie ein 17 Euro-Getränkegutschein pro Person winken dem glücklichen Gewinnerteam.
Es gab vier Teams mit durchschnittlich 10 Personen, die sich dann jeweils in Projektleitung, Frontend und Backend aufgeteilt haben. Meine Baustelle war das Frontend mit C#. Das erste Mal, dass ich etwas gecodet habe und am Schluss eine EXE in der Hand hatte. Ja, die Vorführung lief auch ziemlich gut. Ich sehe meine Gruppe durchaus auf einem der vorderen Plätze; ob es für den Pokal reicht … wer weiß.
Meiner Treu!, welch ein herausragendes Angebot auf braunem Farbverlauf! Anstatt einem vertraglich zugesicherten, popeligen Stundenlohn, erhält man einen Anteil am Unternehmen … oder so … und seinen exponentiell explodierenden Gewinnen, die es ja ganz sicher nach dem Projekt einfahren wird!
Aber der wahre Programmierer arbeitet ja sowieso nur für Ruhm und Ehre und dürfte sich daher glücklich schätzen, an dem nächsten GROSSEN PROJEKT IN DER GESCHICHTE DES WEB 2.0 mitzuarbeiten. Hach, ich werde ganz hysterisch, verzeiht das Geschrei. Nur das Beste vom Besten der bisherigen Social Networks wird da genommen und zur Perfektion vermischt.
Der Kurs Computergrafik (CG) ging nur das halbe Semester über, dafür mit zwei Terminen pro Woche. Endabgabe fürs Praktikum war es, mit Python und OpenGL eine Achterbahn zu bauen. Genau sahen die abzuhakenden Punkte wie folgt aus:
Die Bahn der Achterbahn soll als geschlossene B-Spline-Kurve beschrieben werden. (Dazu kommt gleich noch etwas.)
Der Coaster der Achterbahn soll texturiert sein.
Die Szene soll von einer Skybox umgeben sein.
Mit den Tasten + und - soll die Geschwindigkeit verändert werden können.
Mit der Taste K soll zwischen einer Kameraposition auf dem Coaster und einer Gesamtansicht gewechselt werden können.
Die Orientierung der Kamera soll per Maus verändert werden können.
Sagen wir es mal so: Wir (meine 3er-Gruppe) haben fast alles irgendwie hinbekommen. Und ja, das Video zu Beginn zeigt eben jenes unseres Endprodukt. (Unter beabsichtigter Nicht-Darstellung einiger Bugs. ;) ). Aufgenommen hat es Kai.
Kurs: Animation und Film, der Animationsteil. Es ist als nur ein Kurs eingetragen, aber hat zwei Dozenten, die getrennt unterrichten und den Stundenplan über den Haufen geschmissen haben. Ein Projekt gibt es auch noch: Die Regeln für ein Brettspiel filmisch und mit hineineditierten Animationen erklären.
Da sind wir nun also angelangt: Das große SWT-Projekt des 4. Semesters beginnt. Das Thema lautet: „World of Waschkraft“ und soll ein Strategiespiel mit Waschbären werden. Jeder Spieler – Zusammenspiel läuft über einen Server – hat Waschbären, die für ihn über die Karte wandern und Dinge einsammeln. Der Spieler kann über Ereignisse wie z.B. ein Feuer auslösen in das Geschehen eingreifen. Was über die Minimalanforderungen heraus aus dem Spiel wird, ist den Gruppen überlassen.
Heute begann das 4. Semester mit der üblichen Einführungsveranstaltung. Anschließend wieder die versuchte Überlastung des Belegungssystems durch Studenten, die sich alle gleichzeitig an die Rechner setzten. Aber das System hat gut standgehalten. Hoffentlich komme ich in gute Gruppen – und mit gut meine ich, dass ich nicht jeden Tag erst spät nach Hause komme. Aber der Dienstag ist schonmal frei, haha! Nur morgen nicht, weil der Prof. seine Vorlesung morgen schon halten möchte, weil sie montags häufig ausfallen wird.
All das Gute, was an Kursen auf mich wartet:
Rechnernetze und Netzwerkprogrammierung
Ist, was der Name verspricht. Es wird ein kleines Projekt darin geben.
Animation und Film
Lernen mit den Tools umzugehen und dann einen Kurzfilm erstellen. Im Gegensatz zu letztem Jahr jedoch keine Realfilme. Wozu habe ich mir jetzt die Bauchmuskeln zum Angeben antrainiert? Ein paar Kommilitonen, die meinen wahren Charakter bereits erkannt haben, wollten mich doch die Rolle eines Schlägertypen spielen lassen.
Computergrafik
Nur in der 1. Hälfte des Semesters. Wieder mit kleinem Projekt. Inhaltlich … vermutlich irgendetwas modellieren.
Web-basierte Anwendungen
Nur in der 2. Hälfte des Semesters. Tomcat und PHP vermute ich mal? Ein kleines Projekt im Semester und ein weiteres nach den Klausuren in den ersten Ferienwochen.
Softwaretechnik-Projekt
Ein großes Projekt mit involvierter Servernutzung. Geht über das gesamte Semester und hat Gruppengrößen um die 8 Personen. Unterteilung in Frontend (C# auf Windows), Backend (Java auf Ubuntu) und 1 Projektleiter je Gruppe.
Einführung in die Medienökonomie
Klingt ja „spannend“. Ach, aber uns wurde heute gesagt, der Dozent würde sein Seminar interessant gestalten. Vielleicht ist es ja okay.