Diese Geschichte ist parallel veröffentlicht auf dem Projekt-Blog. Kommentare und Kritik bitte dort abgeben.
Wie es endete (Part 2/2)
„Hraaaaaaaaaaaaaaargh!“ Er schreckte aus seinem Schlaf hoch, dann packte ihn der Schwindel. Unbeholfen ging er ins Bad, sank zwischendurch bei jeder neuen Welle Übelkeit auf die Knie und schaffte es dann doch mit dem Kopf über die Kloschüssel. War der Schrei noch Traum? Mein Hals ist so trocken. Der brennende Schwall kam. Als er den letzten Schleim ausgespuckt hatte, zog er sich am Waschbecken hoch und trank vom Wasserhahn.
Er füllte seine Handflächen mit kaltem Wasser und schlug es sich ins Gesicht. Haarsträhnen klebten ihm an der Stirn. Beim Blick in den Spiegel schauderte er – seine rechte Wange war verschrammt und leicht angeschwollen; das Ohrläppchen war eingerissen, ein dicker Wundschorf hatte sich darauf gebildet. Woher sind diese Verletzungen? Eine Erinnerung.
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Erneut ein Stöckchen von meiner Hauptlieferantin Jü. (Ich beschwer mich nicht, mach nur weiter.
) Keine spezielle Richtung, einfach 26 Fragen. Gestern Nacht hab ich mit antworten angefangen, jetzt bring ich es zu Ende. Die erste Antwort gilt z.B. noch für den Mittwoch.
- Was dachtest du zuerst, als du heute morgen in den Spiegel gesehen hast?
(5:12 Uhr) Moin. Mir ist schwindelig, ich bin müde.
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Ich habe meinen Feed gebrannt. Eigentlich wollte ich „nur mal schauen“, aber das ist ein recht praktischer Service. Praktisch, wenn ihr mitmacht. Das Ganze dient natürlich nur dazu, meine Neugier zu befriedigen und mit höheren Zahlen mein Ego zu streicheln. *ähem*
Also: Wer meinen Feed abonniert hat, wechsele bitte die URL zu
http://feeds2.feedburner.com/sebadorn.
Der Weg über Feedburner ist zukunftssicherer, denn ändert sich hier meine Adresse, muss ich die nur einmal in den Einstellungen bei Feedburner ändern und keiner hat etwas gemerkt. Die alte URL wird aber auch weiterhin ihren Dienst tun.
Dankeschön!
Ein Fragebogen erhalten von Jü. Sehr lang. Macht euch einen Tee und setzt euch bequem, wenn ihr alles lesen wollt. Also, was wäre ich für …
- … ein Monat
- Der März. Es wird langsam wärmer (oder sollte es), aber es ist doch noch recht kühl.
- … ein Wochentag
- Dienstag. Ich fühle mich wie ein Dienstag.
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Diesmal ist es leider nichts geworden. Heute kam mein eingereichter Text mit dem Standardschreiben („Leider sind Sie dieses Mal nicht unter den Preisträgern.“) zurück. Fünfmal kann ich noch am Schreibwettbewerb teilnehmen, dann bin ich zu alt.
Das ARD-Magazin „Panorama“ weist aus aktuellem Anlass darauf hin, wie Fernsehen und Zeitungen sich im Internet an Fotos bedienen. Diese fragen weder nach, noch nehmen sie Rücksicht auf die Gefühle der Betroffenen. Der Beitrag mit dem Titel „Raubzug im Internet – wie Medien Privatfotos stehlen“ bezieht sich dabei auf den Amoklauf in Winnenden.
Den Beitrag kann man sich bei der ARD online anschauen.
Winnenden war auch ein Amoklauf der Medien. Es ging nur darum, der Erste zu sein, der berichtet. Vergessen wurde dabei die Würde der Opfer.
Via BILDblog.