Ich habe einen Text geschrieben, überarbeitet, zig Mal gelesen und konnte mich nicht mit anfreunden. Daher habe ich mich jetzt entschieden, meinen PS09-Beitrag „Die Reisenden“ zu nehmen. Vermutlich stehe ich nur wenig Chancen damit, aber wenigstens bin ich von diesem Text überzeugt. Trotzdem hier mal die erste (nun verworfene) Geschichte:
(Bis morgen Früh könnt ihr mich umstimmen. Oder es bleiben lassen. Aber bitte gebt euren Senf dazu ab.)
Nerdcore beschäftigt sich mit allem, was irgendwie retro, blutig, kreativ-ungewöhnlich oder technisch-ungewöhnlich ist. Gebloggt wird, was Zombies, Comic-Charaktere oder Sci-Fi-Elemente enthält. Zudem weist der Aturo René auf Entwicklungen in der (oder gegen die) Musikindustrie, bescheuerte Produkte und seltsame Spots hin.
Bis nächsten Freitag (das wäre dann der 30. Januar) muss ich – nein, möchte ich! – meinen Beitrag zum Schreibwettbewerb des Literaturforums einschicken. Nur … äh, welcher Beitrag? Bisher habe ich nur ein paar Zeilen, so um die fünfe um genau zu sein, und wenig Ahnung, wie sich daraus eine Geschichte spinnen ließe. Ich bin aber schon auf diese fünf Zeilen fixiert, damit etwas anzufangen. >_<
A webcomic of romance, sarcasm, math, and language.
Nicht direkt ein Blog, aber erwähnenswert. Ein Webcomic mit Strichmännchen. Diese Kunst hat Randall Munroe perfektioniert. Munroe besitzt übrigens ein Diplom in Physik und hat bei der NASA an Robotern gearbeitet (so steht es auf seiner About-Seite). Der Humor fällt mehr so in die Kategorie For Geeks.
xkcd hat mittlerweile Kultstatus inne. Erwähnenswert finde ich auch, dass alle seine webcomics unter einer CreativeCommons-Lizenz (Namensnennung und nichtkommerziell) veröffentlicht sind.
Diese Geschichte ist parallel veröffentlicht auf dem Projekt-Blog.
Sie hatte die Augen noch geschlossen. In ihrem Kopf pochte es, doch etwas Nass-Kühles lag auf ihrer Stirn und machte es eträglich. Der restliche Körper lag unter einer Decke. Alles schwankte und schaukelte leicht, wie auf See. Wo?, dachte sie sich. Benommen schaute sie sich den Ort an, an dem sie unerwartet erwacht war. Sie ahnte ein rustikales Haus, das komplett aus Holz gebaut war, das nur aus diesem einen Raum bestand und aus dessen Fenstern man viel Himmel sah. Sie zuckte überrascht zusammen, als sie am Fenster einen jungen Mann bemerkte.
„Ah, du bist wach! Wie fühlst du dich?“ Er kam ans Bett und ließ sich neben ihr auf den Holzplanken nieder. Sie antwortete: „Geht so“ Vorsichtig tastete sie nach ihrer Stirn und nahm den nassen Lappen herunter. Er nahm ihn ihr ab. „Soll ich ihn dir noch mal anfeuchten?“ Sie beachtete seine Frage nicht und stemmte sich stattdessen mit den Armen im Bett hoch, sodass sie an der Wand lehnen konnte. Im nächsten Moment pochte ihr wieder der Schädel und sie stützte den Kopf in die Hand. Ein geseufztes „Ouw“ entwich ihr.