Ich möchte mich verbessern (ich spreche gerade von Fotografie). Da ist es hilfreich, wenn man mal sehen kann, wie es „richtig“ gemacht wird oder sogar seine eigenen Bilder vorstellt und konstruktive Kritik von erfahrenen Benutzern bekommt.
Wer zum Genie werden möchte, muss sich mit Genie umgeben.
Keine Ahnung, ob das schon mal irgendwer gesagt hat. Ich sage es. Und wo findet man die besten Arbeiten? Genau: In der Wall of Fame. Ich habe ein paar meiner Favoriten rausgepickt. Sie sind in der Reihenfolge, wie sie in die Wall of Fame eingingen.
12561

Die Spiegelung im Wasser ist m.E. hier das Besondere, die auch farblich das Ganze sehr aufwertet.
Künstler: Teko
Link: http://galerie.designnation.de/bild/12561
16820

G-E-N-I-A-L-! Der Moment, kurz bevor der Tropfen auftrifft. Wundervolle Farben, dazu die Lichtreflexe. Klasse.
Künstler: zwacken
Link: http://galerie.designnation.de/bild/16820
The Rise of a Planet

Ich weiß nicht, was ich sagen soll, awesome.
Künstler: Tänaron
Link: http://galerie.designnation.de/bild/18540
Studiengebühren

Der Traum eines jeden Fotografen: In einem alten heruntergekommenen Gebäude faszinierende Fotos schießen, die scheinbar Romane erzählen können.
Künstler: Matt
Link: http://galerie.designnation.de/bild/21954
Summer Spring

Ein simples Motiv, gekonnt in Szene gesetzt. Strahlt Ruhe und Wärme aus.
Künstler: Laeton
Link: http://galerie.designnation.de/bild/22439
Eaves

Echt erfrischend. Angenehme Farben.
Künstler: Ceecore
Link: http://galerie.designnation.de/bild/26529
There was once a little girl, very nice and very pretty, but so poor that she had to go barefooted all summer. And in winter she had to wear thick wooden shoes that chafed her ankles until they were red, oh, as red as could be.
In the middle of the village lived "Old Mother Shoemaker." She took some old scraps of red cloth and did her best to make them into a little pair of shoes. They were a bit clumsy, but well meant, for she intended to give them to the little girl. Karen was the little girl's name.
The first time Karen wore her new red shoes was on the very day when her mother was buried. Of course, they were not right for mourning, but they were all she had, so she put them on and walked barelegged after the plain wicker coffin.
[…]
The Red Shoes – Ein Märchen von Hans Christian Andersen, übersetzt aus dem Dänischen. Es handelt von einem armen Mädchen, das schöne rote Schuhe geschenkt bekommt. Ihre Mutter stirbt und sie wird von einer netten, alten Frau adoptiert. Später erhält sie ein neues Paar prächtiger roter Schuhe, das sie selbst in der Kirche trägt (anstatt bescheiden schwarzer). Sie konzentriert sich nur noch auf ihre tollen Schuhe, was prompt bestraft wird.
Ich habe das Märchen gleich ins Herz geschlossen. Es ist irgendwie … absurd. Eine übertriebene Bestrafung, ein Rettungsversuch mit einer Axt und ein – Verzeihung – beklopptes Ende. Ich mag das Märchen.
Darauf aufmerksam geworden bei: http://uwe.vg
Dänisches Original „De røde Skoe“: http://www.adl.dk
Englische Übersetzung: http://andersen.sdu.dk
Um diesen Begriff, der ein Vorschlag von bee ist, genau zu erklären, bediene ich mich mal wieder Wikipedia: „Als Silhouette oder Schattenriss bezeichnet man den Umriss (Kontur) einer Fläche oder die von dieser Kontur umschlossene Fläche, die sich dunkel von einem hellen Hintergrund (oder umgekehrt) abhebt. Das kann auch eine natürliche Kontur (zum Beispiel der Schatten eines Körpers oder die durch die Bebauung erzeugte Kontur einer Stadt (Skyline) oder eine künstliche (zum Beispiel eine Schattenzeichnung oder ein Scherenschnitt) sein.“

Schatten und Silhouetten sind nichts Eindeutiges. Genauso wie im Teppichmuster oder den Wolken am Himmel kann man vieles darin sehen.
Thema: http://mondgras.de
Komplettes Foto: http://sebadorn.de/fotoblog/?p=40
Ein Themenbeitrag von Jü und sie hat sich unter dem Stichwort vorgestellt, dass Ihr uns zeigt, was für Euch einen großen Wert hat. Das kann materieller, aber auch persönlicher Natur sein. Was ist Euch im Leben besonders wichtig? Zeigt es uns!

Der Ring ist wirklich wertvoll, echt Weißgold mit Brilliant, und hat mein Vater meiner Mutter anlässlich meiner Geburt geschenkt. Innen ist sogar mein Vorname eingraviert. Die Drachenfigur gehört mir und steht schon seit Ewigkeiten in meinem Zimmer. Keine Ahnung mehr woher, nicht einmal Kindheitserinnerungen. Aber ich mag sie, von daher ist sie auf einer persönlichen Ebene wertvoll. Der Drache bewacht den Schatz.
Thema: http://www.mondgras.de
Kleine Füße trappeln über Holzboden – tapptapptapp.
Der Junge ist im Spiel vertieft und sein Herz arbeitet – pochpochpoch.
Ein plötzlicher Schmerz zwingt ihn zu stoppen. Er presst die Hand auf die Brust, krallt sich in sein eigenes Fleisch, als könne er die Stiche fassen und herausziehen – poch poch.
Er rappelt sich wieder auf, ruft: „Mama!“ und läuft weiter, ruft: „MAMA!“ bis ihm die Luft wegbleibt. Sein Körper sinkt zu Boden und bleibt liegen – poch …
Seine Mutter findet ihn und drückt den regungslosen Körper an ihre Brust. Sie spürt keinen Herzschlag. Unter Tränen küsst sie die kühlerwerdende Stirn.
Aus hartem Eichenholz hat man eiligst den Sarg geschreinert. Die Familie nimmt Abschied bevor der Deckel geschlossen wird. Seinem zur Ruhe gebetteten Sohn gibt der Vater eine Spieluhr in die Hand, legt seine um die des Kindes und schließt sie zur Faust. Dann wird die Dunkelheit über den Körper verhangen und widerlich hallt das Einhämmern der Nägel.
Schneeflug setzt ein. Die Kälte gräbt sich durch die frische Erde, dringt in den Sarg und fährt durch den Körper. Da schlägt das Kind die Augen auf. In Panik fühlt es die hölzernen Wände um sich. Schon meint es zu bemerken, wie ihm die Luft knapp wird. Mit nassen Augen zieht es die Spieluhr auf und eine Melodie erklingt. Sie fliegt durch Holz und Erde und wird zu einer Melodie im Wind, die sich über das Grab legt. Wie die Zeit vergeht, bemächtigt sich immer mehr die Angst dem Kind und es singt zur Melodie: „Poche weiter mein Herz.“
Am Totensonntag hört man die Melodie und rammt sogleich die Spaten in die gefrorene Erde. Man birgt den Körper, das Kind ist noch knapp bei Bewusstsein, das kleine Herz – gerettet.
Die Ungewissheit hat ein Ende. Ein Brief gab Klarheit. Ich bin an der FH Wiesbaden für den Studiengang Medieninformatik angenommen.