
Nach 3 Episoden von Mayoi Neko Overrun lautet das Fazit: Dropped. Stattdessen steige ich auf den Manga um. Dem Anime fehlt der Charme der Zeichnungen von Kentaro Yabuki (To Love-Ru, Black Cat) und dazu kommt noch die nervigste Fiepsstimme, die ich je gehört habe. Selbst das OP und ED können nichts herausreißen, da sehr durchschnittlich und langweilig.

„Uh, okay, eine typische Love-Story, halt noch mit Maid-Cosplay.“ So oder so ähnlich war wohl mein erster Gedanke als ich es in Chartfags Übersicht gesehen habe. Nachdem ich dann doch lobende Töne darüber hörte, habe ich mal reingeschaut. Und wurde positiv überrascht.
Misaki ist Studentenpräsidentin an der ehemaligen Jungenschule Seika High. Aufgrund ihres harschen und harten Duchgreifens ist sie bei den männlichen Schülern durchaus gefürchtet. Was sie nach Möglichkeit versucht geheim zu halten ist, dass sie einen Nebenjob in einem Maid Café hat. Mitschüler Takumi begegnet ihr dort zufällig. Zum persönlichen Amusement wird er Stammgast.
Eine schöne Mischung aus Comedy und Romance. Werde ich weiterschauen.

Die Story von Angel Beats! klingt nach einem guten Ansatz: Wer stirbt landet erst einmal in einer Schule in der Zwischenwelt. Wer sich benimmt, wird vermutlich wiedergeboren, wer nicht, halt nicht. Genau wie eine Gruppe Schüler, die zu den Waffen greift und gegen Gott rebelliert. Die selbst-erklärten Afterlife War Front entgegen stellt sich Angel, die Vorsitzende des Schülerrats und Engel.

Angel Beats! bestreitete bisher vorrangig den Weg der Komödie – leider. Dafür wurde vor allem der Umstand ausgenutzt, dass man nicht dauerhaft sterben kann. Weshalb die Studenten gleich reihenweise teils schon bizarr um die Ecke gebracht werden. Nicht makaber, aber leicht hypokritisch, da vorher noch ernst erklärt wurde, dass Schmerzen empfunden werden.
Eine erste Kostprobe von Drama gab es in Episode 2, als Yuri erzählt, warum sie Gott so hasst. Episode 3 kommt sogar größtenteils ohne Humor aus. (Den ich bisher ohnehin nicht lustig fand.) Das war die soweit beste Folge. Hoffentlich werden diese Stimmung und ernsteren Motive weiter verwendet.

Wirklich positiv aufführen muss man den Soundtrack. Nicht nur wegen dem schönen Opening My Soul, Your Beats! – aber mit Klavier ist man bei mir ja ohnehin schon auf der sicheren Seite – und dem ruhigen Ending Brave Song, sondern auch aufgrund der bisherigen beiden Insert-Songs.
Vor Episode 3 war es ein Wackelkandidat. Jetzt sieht es besser aus.

Was passiert, wenn Stan Lee (Erschaffer zahlreicher Marvel Comics-Helden) an der Produktion eines Anime beteiligt ist? Naja, das erste was auffällt ist, dass der Handlungsort mal die USA sind und ein Klischeé-Blitz Auslöser einer Heldenverwandlung wird. Stan Lee ist auch mal kurz zu sehen, wie er im Café nach mehr Kaffee verlangt.

Optisch brilliert der Anime wirklich, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ob die Story, wie ich es irgendwie vorhersehe, in Richtung Trash wandert, bleibt abzuwarten. Ich habe die riesigen Insektenaliens, die die Erde angreifen, und den Anstrich unseres Mechaheldens, der unmittelbar an die amerikanische Flagge erinnert, mal als Indiz dafür genommen. Aber das muss ja alles nichts Schlechtes bedeuten.
Gefällt mir bisher recht gut. Werde ich weiterschauen.

Das neue OP Go! Go! Maniac ist seltsam. Momentan klingt es mir zu schnell abgespielt und schepp gesungen. Ein paar Folgen später wird mir das vermutlich nicht mehr auffallen. Das neue ED Listen!! ist besser, steht aber noch im Schatten von Don’t Say Lazy.

In Sachen Animations-Qualität wurde sich richtig ins Zeug gelegt. So klasse sehen nur wenige Anime zur Zeit aus. Zur Story gibt es nicht viel zu sagen, denn es ist K-ON! und K-ON! ist leichte Unterhaltung. K-ON! liebe ich dafür, dass ich da abends super bei Abschalten und Entspannen kann. Die erste Folge beginnt zudem sehr hübsch mit Yui, wie sie zu früh in den Clubraum kommt und Gitarre spielt.
Werde ich auf jeden Fall weiterschauen.