Nach mehreren Tagen Proben und einige Versuche später habe ich endlich eine Aufnahme, die ich gut genug finde. Yep, ist auch wieder ein wenig leise. Ich bekomme das schon noch raus. OGG-Direktlink (2,1 MB).
Bockmist. Diese erste Folge von C³ war einfach mies. Zu Beginn wird kurz auf einen jungen Burschen gedeutet und angesagt: „Das ist unser Hauptcharakter.“ Danach erhält er scheinbar Nebencharakter-Status. „Ach, ihr wolltet Story? Pfff!“
Ebenfalls zu Beginn wird an unseren unscheinbaren Hauptcharakter ein Würfel geliefert und bedeutungsschwanger klar gemacht: „Dies ist ein Würfel. Der ist geheimnisvoll, magisch und er leuchtet im Dunkeln!“ Dann wird aus dem Würfel ein Mädchen.
Sehr viel Zeit wird nun hierauf verwendet: Würfel-Mädchen isst Reis-Cracker und mag sie. Würfel-Mädchen ist tollpatschig und dumm und richtet versehentlich Chaos an. Dabei gibt sie sich wie ein größenwahnsinniges Kleinkind.
Jegliche Art versuchten Humors war schmerzhaft dämlich anzusehen und so unterhaltsam wie geschwollene Wangen nach einer Weisheitszahnentfernung. Sollte in der nächsten Folge tatsächlich damit begonnen werden, eine Geschichte zu erzählen und den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen, wäre ich mehr als erfreut, dieses Einstiegsdebakel einfach zu vergessen.
Eine neue Ära bricht in der Fansub-Szene an. Videos werden nun mit 10-Bit Farbtiefe enkodiert im Gegensatz zu den sonst üblichen 8-Bit. Dies führt zu dem Vorteil, dass die Dateien kleiner werden, bei gleichbleibender – oder gar besserer, hört man munkeln – Qualität. Dafür wird es nicht von jeder Hardware unterstützt. Was PCs betrifft, sollte in den allermeisten Fällen ein Update der Codecs reichen. Windowsler können sich den aktuellen CCCP aufspielen und Linuxer … da sollte der Support in den verschiedenen Programmen auch vorhanden sein.
Leider war es dann doch nicht so simpel. Zwar ließen sich die MKVs abspielen, aber waren durchzogen von Artefakten und falschen Farben. Okay, die falschen Farben sahen teilweise recht hübsch aus, wie Minecrafts neues Belichtungsmodell, wo jetzt alles so schönes ambientes Licht wirft. Dennoch! So konnte es nicht bleiben! Die Lösungssuche führte mich auf einen Weg aus einer kuriosen Mischung aus Frustation und Spaß.
Not Tomorrow aus dem Spiel Silent Hill. Klaviernoten gibt es in der Video-Beschreibung von sosogood. Wow, trotz gleicher Noten klingen wir doch ganz schön verschieden. Ach, und falls die Wiedergabe im Browser versagt: Hier ist die OGG-Datei (4,1 MB).
Da ich es unter Umständen nochmal brauchen werde, habe ich mich mit dem HTML5-Element canvas beschäftigt und wie man mit Javascript darauf arbeitet. Um ein wenig die Motivation daran zu heben, beschloss ich, wieder etwas zu zeichen – wie damals Kyubey mit CSS.
Die Canvas-Demo sollte in jedem aktuellen Browser bei aktiviertem Javascript funktionieren.
Das Prequel zu Fate/stay night. Nun werden die Geschehnisse der Heiligen-Gral-Kämpfe von vor zehn Jahren näher beleuchtet. Der nur sehr kurze Trailer sieht bereits optisch hervorragend aus. Meine Erwartungen umfassen eine packende Story, heiße Kämpfe und einen genialen Soundtrack. Letzteres einfach nur aus dem Grund, weil ein genialer Soundtrack zu einer packenden Story und heißen Kämpfen dazugehört. Enttäuscht nicht meine künstlich hochgeschaukelten Erwartungen!
Das Wiedersehen mit Saber und Co. liegt irgendwann im Oktober.
Working’!!
Was das Apostroph denn nun im Namen zu suchen hat, will sich mir nicht erschließen. Dass es eine zweite Staffel von Working!! gibt, ist allerdings überaus erfreulich. Die erste habe ich als eine gute Komödie mit leicht exzentrischen Charakteren und einer sacht eingewobenen Liebesgeschichte – aber ohne viel Fokus hierauf – in Erinnerung. Das Opening echot auch noch ein wenig im Gehörgang. Sowas bezeichnet man wohl als „catchy“.