Im Namen von JoJo’s Bizarre Adventure steckt bereits eine gute Beschreibung. Der Manga ist bizarr auf vielen Schichten, angefangen beim Zeichenstil: Zeichner und Autor Araki gibt sich viel Mühe, möglichst viele Details reinzupacken – seien es die Klamotten der Protagonisten, ein Essensgericht oder eine übelaussehende Fleischwunde. Da ist ein Anspruch auf realisitische Darstellung. Der dann aber wieder komplett zerstört wird dadurch, wie sich die Charaktere bewegen – Assoziationen mit Ballett, Modesteg und rhythmischer Sportgymnastik werden wach; würden sie dabei nur nicht so todernste Gesichter machen.
Spice And Wolf (2008) dauert 13 Episoden, um dann unzufriedenstellend zu enden. Aber wie vor Kurzem gesehen, kommt bald die 2. Staffel, also ist alles wieder gut. Einen Genreschwerpunkt gibt es nicht. Wir haben ein wenig Drama, ein wenig Adventure, ein wenig Fantasy und ein wenig Romance und das in einer mittelalterlichen Umgebung.
Der fahrende Händler Lawrence Craft besucht mal wieder die Stadt Pasroe, wo zur Zeit ein Erntefest zu Ehren der Erntegöttin Horo stattfindet. In der Nacht seiner Weiterreise findet er in seinem Wagen eine Frau mit Wolfsohren und Schwanz, die sich ihm als eben jene Wolfsgöttin Horo vorstellt. Sie möchte zurück in ihre Heimat im Norden reisen und sich dafür Lawrence anschließen.