
Ein seltsamer Pinguin-Hut aus dem Zoo-Shop belebt die unheilbare kranke Himari wieder und missbraucht sie gelegentlich als Gastkörper. Ihre Brüder Kamba und Shona erhalten vom Hut die Aufgabe, die „Pinguintrommel“ an sich zu bringen. Unterstützt werden sie dabei von drei eher unnützen Pinguinen, die nur von den Geschwistern gesehen werden können.
Diese Kurzbeschreibung klang gerade sehr seltsam. Versucht das beim Lesen entstandene Bild von der Serie um circa 30% herunterzunormalisieren.

Mawaru Penguindrum ist leicht schräg, bunt und hat Pinguine. Gerade die zweite Folge schlug stark die Comedy-Schiene ein und setzte die drei als sehr niedlich gezeichneten Pinguine durchgängig als comic relief ein. Dennoch lässt die Handlung einen tragenden Ernst nicht missen, so dass spätere Einschläge in Richtung Drama und Action nicht auszuschließen sind. Selbst wenn es mehrheitlich bei Comedy bleibt, wird diese Serie sehr wahrscheinlich zu den besseren des Sommers gehören, wenn nicht sogar die beste sein.

Was soll man von Kore wa Zombie desu ka? halten? Ich hätte ja vermutet, es sei eine dieser Comedy-Harem-Anime mit ein bisschen Action in den ersten Folgen und die einzige Action nach Folge 3 wäre der obligatorische Strandepisoden-Filler mit dem Spalten von Wassermelonen. Gut, mag vielleicht alles noch so kommen, aber verdammt, wenn das nicht vor allem eine Parodie auf genau solche Serien ist, dann weiß ich auch nicht mehr.
Der Zuschauer wird direkt vor vollendete Tatsachen gestellt, dass die Hauptfigur ein Zombie ist, als er sich vor einen LKW wirft und halbwegs unbeschadet von dannen zieht. Des Nachts begegnet er einem Kettensägen-schwingenden Magical Girl und klaut ihr rätselhafterweise ihre Magie. Seitdem ist er ein Magical „Girl“ Zombie. Da, wenn ich das richtig verstanden habe, demnächst noch ein Vampir-Ninja hinzukommt, lässt sich erahnen, wie das weitergeht.

So dämlich die Gags auch waren, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mich gut amüsiert habe. Teils unerwartet wurden zudem düstere, dramatisch-ernste Flashbacks kurz eingeblendet. Aber die Drama-Schiene kann Kore wa Zombie desu ka? nicht mehr fahren. Nicht nach dieser Folge.


Koe de Oshigoto! verfolge ich in Mangaform mit viel Entzücken und war entsprechend angetan von der Ankündigung, es werde eine OVA dazu geben. Kann der Anime der Vorlage gerecht werden? Ja, irgendwie schon.
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Seikimatsu Occult Gakuin oder einprägsamer: Occult Academy gehört zu den Genres Horror, Mystery und Comedy.
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Schräg ist es, das Arakawa Under the Bridge. Schräg, aber man erkennt noch eine Story und kann ihr tadellos folgen. Es ist aber auch recht einfach: Junger reicher Mann stürzt von Brücke in Fluss und wird von junger Dame gerettet. Seit Kindheit wurde im äußerst drastisch beigebracht, nicht in der Schuld anderer zu stehen, und so will er um jeden Fall die Rettung vergüten. Das Einzige, was ihr – Nino – einfällt, ist, dass er ihr Lover wird und zu ihr zieht – Unter die Brücke.
Unter der Brücke lebt ein ganzer Haufen sozialer Outcasts und ihr „Bürgermeister“ ist ein Mann im Kappa-Kostüm (jap. Froschwesen), der den Neuling „Recruit“ – kurz: Rec – tauft. Dann bekommt er noch Ärger mit einem Mann mit Sternmaske, einer männlichen Nonne mit Schusswaffe und sicher noch mehr, denn das wird noch nicht das Ende vom Lied gewesen sein. Zwischen diesen merkwürdigen Momenten bahnt sich allmählich eine Romanze zwischen Rec und Nino an. Naja, vielleicht.

Es ist lustig, es ist schräg und so würde ich sagen: Es ist ganz nett. Das Opening „Venus and Jesus“ ist auch recht bezaubernd.
Wird weitergeschaut.