Zum Studium ein kleiner Zwischenstand. Für all jene, die meinen Blog besuchen, obwohl sie sich nicht wirklich für Anime interessieren.
In Gestaltung bin ich Mitglied einer dreiköpfigen Gruppe mit dem Ziel, für das Modehaus Cromartie einen Webauftritt zu gestalten, nebenher ein CD festzulegen und unabhängig vom Modehaus das überladene Interface eines umfangreichen Onlineservices benutzerfreundlich neuzugestalten. Mit allem sind wir etwas hintendran. Die Szenarien sind fiktiv, die Arbeiten wird es nie in freier Wildbahn zu bestaunen geben. Theoretisch macht es auch Spaß.
BWL bringt mich um. Langsam und von innen heraus. Mir graut es beim Gedanken, für die Klausur den Kram nochmal durchgehen zu müssen.
Dafür ist Recht sehr entspannt. Unsere Dozentin, selbst praktizierende Anwältin, erzählt von ihren Fällen und erklärt die Themen ohne große Paragraphenreiterei. Aber es schimmert durch (na, „strahlt hell“ wäre passender), dass man als Anwalt lernen muss sein Gewissen abzuschalten.
Nach dem 1. Semester ist Proggen 2 plötzlich einfacher; wobei OOP auch erst verstanden sein will. Das neue Aussiebfach heißt ADS – Algorithmen und Datenstrukturen. Und da sind wir schon wieder an einer bewerteten Abgabe dran. Die haben diesen süßlichen Verzweiflungsfaktor.
Die einzige mündliche Prüfung war heute in Einführung in die Gestaltung. Nach wenigen Sekunden (15 Minuten) war es schon wieder vorbei und ich musste vor dem Raum warten, während drinnen über meine Note diskutiert wurde, was ewig dauerte (4 Minuten).
Neben ein paar allgemeinen Fragen („Wofür ist Gestaltung gut?“) und genaueren Fragen („Worauf muss man bei Blocksatz und Flattersatz achten?“) gab es auch praktisch angehauchte Aufgaben. Ich sollte ein Typogramm aus dem Begriff „LKW“ bilden und zu einer Tabellen-Statistik grafische Umsetzungen vorschlagen.
Meine Noten (Prüfung + Booklet + Insgesamt) habe ich erfahren, es beginnt alles mit Einskomma und ich bin sehr zufrieden. :3
Okay, ich habe meine Lektion gelernt. Im nächsten Semester werde ich das Booklet nicht ewig vor mir herschieben und nur kleckerweise – mal hier mal da – etwas daran machen. Nein. Von Anfang an werde ich Vorlesungen zusammenfassen und Grafiken dazu heraussuchen. Praktikumsaufgaben bis spätestens Ende der darauffolgenden Woche erledigen. Mir frühzeitig überlegen, wie das Booklet gestaltet sein soll.
Pfff, also wenn ich das durchziehe bin ich wohl ein anderer Mensch geworden.
Es ist eine Doppelseite für eine Fachzeitschrift zu gestalten. Legen Sie ein Dokument mit folgenden Vorgaben an:
Und dann Angaben zum Dokument (Format, Ränder, Spalten, Anschnitt) und den Firmenfarben (HKS, CMYK). Texte und Bilder erhielten wir auch dazu. Mindestens drei Bilder und ein Logogramm sollten wir verwenden. Eine kleine Tabelle und Adressbox wollten auch noch gestaltet und platziert werden.
Geringe Punkte gab es für jede Kleinigkeit, wie z.B. das Anlegen jeder Farbe und jedes Absatzformates. Allein mit dem korrekten Anlegen konnte man knapp die Hälfte der Punktzahl einsacken. Die andere Hälfte sind dann intelligentes Platzieren der Elemente und ansprechendes Gestalten jener.
Joa, Zeitdruck. Habe mich tierisch erschreckt als es hieß: „Abgeben, gleich ziehe ich mir die Dateien auf den Stick. Alles was nicht da ist, sind 0 Punkte!“ Obwohl sie 10 Minuten vorher noch Bescheid gegeben hat – Die 10 Minuten waren dann aber nur gefühlte 2 Sekunden. ^^
Eine kleine Zusammenfassung wie der Studiengang Medieninformatik an der FH Wiesbaden bisher aussah. Jedem Fach habe ich einen ausgiebigen Unterpunkt gewidmet, von daher: Lest, was euch gerade interessiert.
- Gestaltung
- Programmierung
- Englisch
- Analysis
- Präsentation und Rhetorik
- Einführung in die Informatik
- Einführung in die Signalverarbeitung
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In den Vorlesungen lernen wir, was gute Gestaltung ausmacht. Denke ich doch mal. Dieses Wissen sollen wir dann in den Praktika umsetzen und in den Übungen … üben. Unsere erste Übung war es, eine Visitenkarte zu erstellen. Bewertet wird aber nur, was in den Praktika entsteht.
Die große Abschlussaufgabe ist es, ein Booklet zu erstellen – zu gestalten –, das alle praktischen Arbeiten sowie kurze Zusammenfassungen aller Vorlesungen enthält. Arbeiten, die sich nicht im Booklet wiederfinden, wurden offiziell nicht abgegeben.
Gearbeitet wird zu Beginn mit InDesign CS3, später geht es weiter mit Photoshop CS3. Die Adobe Creative Suit (InDesign, Photoshop, Illustrator, Acrobat) gibt es auch als „Student Version“ für ganz viel billiger. Das wären aber immer noch um die 236 Euro. -_-
Da wir ohnehin nahezu jederzeit in der FH an einen Rechner und mit den Programmen arbeiten können, ist eine Anschaffung sogesehen jedoch unnötig.