Ersteindruck: Kamisama Dolls
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Kamisama Dolls soll augenscheinlich eine ernste Serie sein; actionlastig und dramatisch. Dabei wechseln sich jene Teile mit Haupt-Moe-Faktor Utao, der kleinen Schwester des Protagonisten, ab. Man kann die Abschnitte förmlich spüren: Ein paar Minuten moe, Drama, wieder ein wenig moe, Action. Bisher stört mich das noch nicht, aber so lässt sich keine Story konsequent durchziehen, was dann spätestens ab Folge 5 zum Fallstrick werden könnte.
Die Kamisama Dolls selbst – jene Kampfroboter – schmecken mir auch nicht so recht. Sie wurden ungefähr so vorgestellt: In diesen abgelegenen Dörfern gibt es diese Roboter, die jeweils von einer auserwählten Person gesteuert werden können. Woher kommen die Maschinen und warum diese Geheimniskrämerei im Dorf? Bisher gibt es dazu nur ein schulterzuckendes „Weil, halt!“ Vermutlich wird das später alles noch geklärt, aber jetzt zu Beginn sieht es einfach nur nach einem x-beliebigen Vorwand aus um eine Battle-Story aufzuziehen.
Ersteindruck: Kann man schauen, sieht aber nach einem bevorstehenden 08/15-Ablauf aus. Besserung im weiteren Verlauf ist trotzdem nicht auszuschließen. Pluspunkt ist immerhin auch ein stilvolles Opening.