Erster Eindruck: Kore wa Zombie desu ka?
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Was soll man von Kore wa Zombie desu ka? halten? Ich hätte ja vermutet, es sei eine dieser Comedy-Harem-Anime mit ein bisschen Action in den ersten Folgen und die einzige Action nach Folge 3 wäre der obligatorische Strandepisoden-Filler mit dem Spalten von Wassermelonen. Gut, mag vielleicht alles noch so kommen, aber verdammt, wenn das nicht vor allem eine Parodie auf genau solche Serien ist, dann weiß ich auch nicht mehr.
Der Zuschauer wird direkt vor vollendete Tatsachen gestellt, dass die Hauptfigur ein Zombie ist, als er sich vor einen LKW wirft und halbwegs unbeschadet von dannen zieht. Des Nachts begegnet er einem Kettensägen-schwingenden Magical Girl und klaut ihr rätselhafterweise ihre Magie. Seitdem ist er ein Magical „Girl“ Zombie. Da, wenn ich das richtig verstanden habe, demnächst noch ein Vampir-Ninja hinzukommt, lässt sich erahnen, wie das weitergeht.

So dämlich die Gags auch waren, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mich gut amüsiert habe. Teils unerwartet wurden zudem düstere, dramatisch-ernste Flashbacks kurz eingeblendet. Aber die Drama-Schiene kann Kore wa Zombie desu ka? nicht mehr fahren. Nicht nach dieser Folge.
