Umineko no Naku Koro ni stammt aus der selben Reihe wie Higurashi, was man aber wieder vergessen sollte. Ich bin mit der Erwartung drangegangen, einen intelligenten Krimi-Thriller mit fiesen Morden und viel Spannung zu sehen. Aber so wird das nichts, so enttäuscht es nur. Genre sind, sagen wir mal, Fantasy, Mystery und etwas brutaler Horror.
Die Geschichte spielt auf der Insel Rokkenjima, dem Privatbesitz der Familie Ushiromiya, die sich dort zwecks Besprechung des anstehenden Erbes versammelt. In einem Brief wird den Anwesenden aufgetragen, das Rätsel der Hexe Beatrice zu lösen. Bald werden die ersten Mitglieder tot aufgefunden. Die Jüngste, Maria, spricht von Magie und dem Goldenen Land, in das Beatrice sie führen wird. Selbige erscheint und beginnt mit Battler ein Spiel, in dem dieser alle Morde mit Logik erklären muss – entgegen dem, was er zu sehen bekommt.
Umineko ? Higurashi lautet die enttäuschende Erkenntnis (nicht erst jetzt, aber da hatte man auch noch Hoffnung). Haarsträubende Morde geschehen in beiden, aber Umineko vermag keine richtige Atmosphäre aufzubauen. Könnte vielleicht an der ganzen Magie liegen … LICHTKLINGEN, HURR-DURR! Da hätte man sich meiner Meinung nach nicht so getreu an die Vorlage vom Visual Novel halten müssen.
Wo es schon bei Episode 11 ist, schaue ich die Serie nun auch zu Ende. Der Soundtrack dazu (Katayoku no Tori, VII) ist immerhin sehr schön.
Vorgeschichte: Vor ~zwei Monaten habe ich einen Artikel über Strike Witches gesehen und gedacht „Den Schrott schaust du dir NICHT an!“ Einige Wochen später erwähnte ein Freund (nicht animebegeistert) einen Anime mit Hexen, die Triebwerke als Beine haben und von denen einige Wehrmachtsuniformen tragen. „Das ist Strike Witches“, meinte ich und „Das können wir uns ja mal zusammen anschauen, haha!“ Haben wir. Alle 12 Episoden an einem Abend.
Strike Witches (2008) kommt von Studio GONZO mit der Zielgruppe Seinen. Genres sind Ecchi (Fan-Service wird hier groß geschrieben), Comedy, Action und Sci-Fi. Insgesamt gibt es 12 Episoden.