
Ein Anime aus den Genres Action, Romance und Drama, der eine ordentliche Geschichte vorweist und jedwede Gelegenheit für Fan-Service schulterzuckend verstreichen lässt, sowie dem, was heutzutage als „Moe“ klassifizert wird, entbehrt. Das habe ich mal wieder gebraucht, auch wenn die Serie schon ein wenig älter ist (Anfang 2006).
Die Rahmenhandlung bildet ein Kampf zwischen sieben Magiern (Masters) und ihren Dienern (Servants) um den Heiligen Gral, der erst erscheint, nachdem nur noch ein Servant übrig geblieben ist. Die Servants sind aus der Vergangenheit beschworene, epische Helden, die mit Mana aufgepowert über mehr Kraft und besondere Fähigkeiten verfügen. Die Motivation die Kämpfe zu bestreiten entsteht aus dem Versprechen heraus, dass der Gral in der Lage sein soll, jeden Wunsch zu erfüllen.
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Quelle: anisearch.de
Umineko no Naku Koro ni stammt aus der selben Reihe wie Higurashi, was man aber wieder vergessen sollte. Ich bin mit der Erwartung drangegangen, einen intelligenten Krimi-Thriller mit fiesen Morden und viel Spannung zu sehen. Aber so wird das nichts, so enttäuscht es nur. Genre sind, sagen wir mal, Fantasy, Mystery und etwas brutaler Horror.
Die Geschichte spielt auf der Insel Rokkenjima, dem Privatbesitz der Familie Ushiromiya, die sich dort zwecks Besprechung des anstehenden Erbes versammelt. In einem Brief wird den Anwesenden aufgetragen, das Rätsel der Hexe Beatrice zu lösen. Bald werden die ersten Mitglieder tot aufgefunden. Die Jüngste, Maria, spricht von Magie und dem Goldenen Land, in das Beatrice sie führen wird. Selbige erscheint und beginnt mit Battler ein Spiel, in dem dieser alle Morde mit Logik erklären muss – entgegen dem, was er zu sehen bekommt.
Beatrice
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