Umineko no Naku Koro ni stammt aus der selben Reihe wie Higurashi, was man aber wieder vergessen sollte. Ich bin mit der Erwartung drangegangen, einen intelligenten Krimi-Thriller mit fiesen Morden und viel Spannung zu sehen. Aber so wird das nichts, so enttäuscht es nur. Genre sind, sagen wir mal, Fantasy, Mystery und etwas brutaler Horror.
Die Geschichte spielt auf der Insel Rokkenjima, dem Privatbesitz der Familie Ushiromiya, die sich dort zwecks Besprechung des anstehenden Erbes versammelt. In einem Brief wird den Anwesenden aufgetragen, das Rätsel der Hexe Beatrice zu lösen. Bald werden die ersten Mitglieder tot aufgefunden. Die Jüngste, Maria, spricht von Magie und dem Goldenen Land, in das Beatrice sie führen wird. Selbige erscheint und beginnt mit Battler ein Spiel, in dem dieser alle Morde mit Logik erklären muss – entgegen dem, was er zu sehen bekommt.
Umineko ? Higurashi lautet die enttäuschende Erkenntnis (nicht erst jetzt, aber da hatte man auch noch Hoffnung). Haarsträubende Morde geschehen in beiden, aber Umineko vermag keine richtige Atmosphäre aufzubauen. Könnte vielleicht an der ganzen Magie liegen … LICHTKLINGEN, HURR-DURR! Da hätte man sich meiner Meinung nach nicht so getreu an die Vorlage vom Visual Novel halten müssen.
Wo es schon bei Episode 11 ist, schaue ich die Serie nun auch zu Ende. Der Soundtrack dazu (Katayoku no Tori, VII) ist immerhin sehr schön.
Seitdem auch mir endlich aufgefallen ist, dass Umineko no Naku Koro ni (When Seagulls Cry) ganz nach Higurashi schlägt, bin ich richtig gespannt auf die Serie. Es gibt wieder Horror und Mystery, woohoo!
Kinzo Ushiromiya ist dem Tode nahe. Acht Familienmitglieder sammeln sich bei ihm auf der Insel zwecks Aufteilung des anstehenden Erbes. In der Zeit vom 4. auf den 5. Oktober trennt sie ein Sturm von der Außenwelt und es geschehen rätselhafte Morde.
Start in Japan ist der 1. Juli. Ein japanisches Promotional Video: